Programm
Mittwoch, 21.1.2026 | 20.00 Uhr
Kontinental 25
Der Mathematiker Martin war bisher auf Erfolgskurs, verdiente gut und hatte ein geordnetes Leben. Doch er überarbeitet sich und wird nach einem Zusammenbruch in die Psychiatrie eingeliefert. Als er von dort wieder entlassen wird, verliert er seinen Job, verlässt seine Freundin und landet auf der Straße. Doch die kalte Realität dort lässt sich mit Zahlen allein nicht verstehen. Als er einen Jungen kennenlernt, der nur russisch spricht, sieht er seine Möglichkeit, aus dem Leben auszusteigen. Die beiden werden Freunde und flüchten gemeinsam in den Wald, wo sie sich eine Hütte bauen und ein neues Leben beginnen. Doch seine Vergangenheit wird Martin nicht so schnell loslassen.
Regie: Radu Jude, RO 2025, 109 Min., OmU
Website : kontinental-25
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Mittwoch, 28.1.2026 | 20.00 Uhr
Leibniz – Chronik eines verschollenen Bildes
Im Auftrag der Kurfürstin Sophie von Hannover soll der große Denker Gottfried Wilhelm Leibniz porträtiert werden. Allerdings steht dem Gelehrten ganz und gar nicht der Sinn danach. Während der Sitzungen für das Gemälde entbrennt zwischen dem Philosophen und der jungen Malerin ein leidenschaftlicher Kampf um die Wahrheit in Bild und Abbild, Realität und Kunst. Mit seinem Leibniz-Porträt kehrt Regielegende Edgar Reitz auf die große Kinoleinwand zurück und widmet sich einem der einflussreichsten Universalgelehrten der Neuzeit. Der auf der 75. Berlinale gefeierte und mit Edgar Selge, Lars Eidinger, Barbara Sukowa und Aenne Schwarz hochkarätig besetzte Film ist ein ebenso kluger wie gewitzter Schlagabtausch zwischen Gelehrten und Künstlern und zeigt dabei die unzähligen Facetten des Gottfried Wilhelm Leibniz.
Regie: Edgar Reitz, D 2025, 104 Min.
Website: leibniz-chronik-eines-verschollenen-bildes
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Mittwoch, 4.2.2026 | 20.00 Uhr
Therapie für Wikinger
Anker wird nach einer 14-jährigen Haftstrafe wegen Raubes aus dem Gefängnis entlassen. Ankers Bruder Manfred ist der Einzige, der weiß, wo das Geld von dem Raubüberfall ist. Manfreds Kindheitstrauma hat ihn in ein Alter Ego fliehen lassen, und seine Erinnerungen an den Verbleib des Geldes sind verschwommen. Gemeinsam begeben sich die Brüder zurück in ihre Heimatstadt und auf die Suche nach dem Geld.
„Anders Thomas Jensen macht in „Therapie für Wikinger“ dort weiter, wo Filme wie „Adams Äpfel“, „Men & Chicken“ und „Helden der Wahrscheinlichkeit“ aufgehört haben: mit viel schwarzem Humor und Geschmacklosigkeiten, bei denen sich doch noch irgendwie alle liebhaben können.“ filmstarts
Regie: Anders Thomas Jensen, DÄN, SWE 2025, 116 Min.
Website: therapie-fuer-wikinger
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Mittwoch, 18.2.2026 | 20.00 Uhr
Franz K.
Prag, Anfang des 20. Jahrhunderts: Franz Kafka ist zerrissen zwischen der Autorität des fordernden Vaters, der Routine im Versicherungsbüro und der stillen Sehnsucht nach künstlerischer Entfaltung. Während seine Texte erste Leser finden, beginnt die Reise eines jungen Mannes, der sich nach Normalität sehnt, jedoch den Widersprüchen des Lebens begegnet, dabei Literaturgeschichte schreibt und sich immer wieder Hals über Kopf verliebt. Getrieben von Liebe, Fantasie und dem Wunsch nach Respekt, unterstützt von seinem Freund und Verleger Max Brod, entfaltet sich das ebenso berührende wie skurrile Porträt eines der faszinierendsten Denker der Moderne.
Regie: Agnieszka Holland, CZ,D, F, IRL 2025, 127 Min.
Website: franz-k.
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Mittwoch, 25.2.2026 | 20.00 Uhr
Gaucho, Gaucho
Ein Dokumentarfilm über ein Ensemble von ikonischen Gauchos, die jenseits der Grenzen der modernen Welt leben. Michael Dweck und Gregory Kershaw setzen ein Mosaik von Geschichten über Gauchos zusammen, die sich angesichts des beispiellosen Wandels mit der Zerbrechlichkeit ihrer Welt auseinandersetzen. Die Geschichten folgen dem Leben von Männern und Frauen unterschiedlichen Alters, unterschiedlicher Herkunft und unterschiedlicher Talente, die alle in ihrem Kampf um Freiheit miteinander verbunden sind.
Regie: Michael Deck, Gregory Kershaw, USA; ARG 2024, 84 Min.
Website: http://gaucho-gaucho
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Mittwoch, 4.3.2026 | 20.00 Uhr
Morgen ist auch noch ein Tag – C´è ancora domani – Italienisch mit Untertitel
Kooperation mit VHS Göppingen
Delia ist Ehefrau und Mutter. Das sind die Rollen, die sie in der zweiten Hälfte der 1940er-Jahre definieren. Und das ist ihr genug. In dieser merkwürdigen Zeit am Ende des Krieges erlebt sie mit ihrer Familie das Elend und den Aufschwung hautnah mit. Ivano arbeitet hart, um die Familie über Wasser halten zu können und lässt keine Gelegenheit aus, um das zu betonen. Respekt zeigt er nur gegenüber seinem Vater Sor Ottorino. Die einzige Abwechslung für Delia ist ihre Freundin Marisa, in der sie eine Vertraute gefunden hat, mit der sie Geheimnisse teilen kann. Als Delia eines Tages ein mysteriöser Brief erreicht, fasst sie den Mut, sich mehr für ihre Zukunft zu wünschen.
Regie: Paola Cortellesi, IT 2024, 118 Min.
Website: http://morgen-ist-auch-noch-ein-tag
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Mittwoch, 18.3.2026 | 20.00 Uhr
Hannah Arendt – Denken ist gefährlich
Im Rahmen der 1. Vielfalt Tage Göppingen in Kooperation mit Kreis Göppingen nazifrei
Originalzitate aus Essays und Briefen, gesprochen von Nina Hoss, bilden gemeinsam mit Archivmaterial ein vielschichtiges Porträt von Hannah Arendt. Der Dokumentarfilm beleuchtet die Erfahrungen der großen Denkerin im Nationalsozialismus, ihre Auseinandersetzung mit dem Holocaust und ihren Versuch, das politische Weltgeschehen zu begreifen. Als Jüdin und Widerstandskämpferin stellte sie grundlegende Fragen zur Verantwortung, zur Macht und zum Wesen des Bösen.
Regie: Jeff Bieber, Maia E. Harris, D, USA 2025, 84 Min.
Website: hannah-arendt-denken-ist-gefaehrlich
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Mittwoch, 25.3.2026 | 20.00 Uhr
Sirat
Ein Vater und sein Sohn kommen auf einem abgelegenen Rave inmitten der Berge Südmarokkos an. Sie sind auf der Suche nach Mar, ihrer Tochter und Schwester, die vor Monaten auf einer dieser niemals endenden, schlaflosen Partys verschwunden ist. Umgeben von elektronischer Musik und einem rohen, ungewohnten Gefühl von Freiheit, zeigen sie immer wieder ihr Foto herum. Die Hoffnung schwindet, doch sie geben die Suche nicht auf und folgen einer Gruppe von Ravern zu einer letzten Party in der Wüste. Je tiefer sie in die glühende Wildnis vordringen, desto mehr zwingt sie die Reise, sich ihren eigenen Grenzen zu stellen.
Regie: Oliver Laxe, F, ESP 2025, 115 Min.
Website: sirat
Poststraße 36 | 73033 Göppingen
