Mittwoch, 4.2.2026 | 20.00 Uhr

Therapie für Wikinger

Anker wird nach einer 14-jährigen Haftstrafe wegen Raubes aus dem Gefängnis entlassen. Ankers Bruder Manfred ist der Einzige, der weiß, wo das Geld von dem Raubüberfall ist. Manfreds Kindheitstrauma hat ihn in ein Alter Ego fliehen lassen, und seine Erinnerungen an den Verbleib des Geldes sind verschwommen. Gemeinsam begeben sich die Brüder zurück in ihre Heimatstadt und auf die Suche nach dem Geld.

„Anders Thomas Jensen macht in „Therapie für Wikinger“ dort weiter, wo Filme wie „Adams Äpfel“, „Men & Chicken“ und „Helden der Wahrscheinlichkeit“ aufgehört haben: mit viel schwarzem Humor und Geschmacklosigkeiten, bei denen sich doch noch irgendwie alle liebhaben können.“ filmstarts

Regie: Anders Thomas Jensen, DÄN, SWE 2025, 116 Min.

Website: therapie-fuer-wikinger

Poststraße 36 | 73033 Göppingen

 
 
Mittwoch, 18.2.2026 | 20.00 Uhr

Franz K.

Prag, Anfang des 20. Jahrhunderts: Franz Kafka ist zerrissen zwischen der Autorität des fordernden Vaters, der Routine im Versicherungsbüro und der stillen Sehnsucht nach künstlerischer Entfaltung. Während seine Texte erste Leser finden, beginnt die Reise eines jungen Mannes, der sich nach Normalität sehnt, jedoch den Widersprüchen des Lebens begegnet, dabei Literaturgeschichte schreibt und sich immer wieder Hals über Kopf verliebt. Getrieben von Liebe, Fantasie und dem Wunsch nach Respekt, unterstützt von seinem Freund und Verleger Max Brod, entfaltet sich das ebenso berührende wie skurrile Porträt eines der faszinierendsten Denker der Moderne.

Regie: Agnieszka Holland, CZ,D, F, IRL 2025, 127 Min.

Website: franz-k.

Poststraße 36 | 73033 Göppingen

 
 
Mittwoch, 25.2.2026 | 20.00 Uhr

Gaucho, Gaucho

Ein Dokumentarfilm über ein Ensemble von ikonischen Gauchos, die jenseits der Grenzen der modernen Welt leben. Michael Dweck und Gregory Kershaw setzen ein Mosaik von Geschichten über Gauchos zusammen, die sich angesichts des beispiellosen Wandels mit der Zerbrechlichkeit ihrer Welt auseinandersetzen. Die Geschichten folgen dem Leben von Männern und Frauen unterschiedlichen Alters, unterschiedlicher Herkunft und unterschiedlicher Talente, die alle in ihrem Kampf um Freiheit miteinander verbunden sind.

Regie: Michael Deck, Gregory Kershaw, USA; ARG 2024, 84 Min.

Website: 

Poststraße 36 | 73033 Göppingen

 
 
Mittwoch, 4.3.2026 | 20.00 Uhr

Morgen ist auch noch ein Tag – C´è ancora domani – Italienisch mit Untertitel

Kooperation mit VHS Göppingen

 Delia ist Ehefrau und Mutter. Das sind die Rollen, die sie in der zweiten Hälfte der 1940er-Jahre definieren. Und das ist ihr genug. In dieser merkwürdigen Zeit am Ende des Krieges erlebt sie mit ihrer Familie das Elend und den Aufschwung hautnah mit. Ivano arbeitet hart, um die Familie über Wasser halten zu können und lässt keine Gelegenheit aus, um das zu betonen. Respekt zeigt er nur gegenüber seinem Vater Sor Ottorino. Die einzige Abwechslung für Delia ist ihre Freundin Marisa, in der sie eine Vertraute gefunden hat, mit der sie Geheimnisse teilen kann. Als Delia eines Tages ein mysteriöser Brief erreicht, fasst sie den Mut, sich mehr für ihre Zukunft zu wünschen.

Regie: Paola Cortellesi, IT 2024, 118 Min.

Website: http://morgen-ist-auch-noch-ein-tag

Poststraße 36 | 73033 Göppingen

 
 
Mittwoch, 18.3.2026 | 20.00 Uhr

Hannah Arendt – Denken ist gefährlich

Im Rahmen der 1. Vielfalt Tage Göppingen in Kooperation mit Kreis Göppingen nazifrei

Originalzitate aus Essays und Briefen, gesprochen von Nina Hoss, bilden gemeinsam mit Archivmaterial ein vielschichtiges Porträt von Hannah Arendt. Der Dokumentarfilm beleuchtet die Erfahrungen der großen Denkerin im Nationalsozialismus, ihre Auseinandersetzung mit dem Holocaust und ihren Versuch, das politische Weltgeschehen zu begreifen. Als Jüdin und Widerstandskämpferin stellte sie grundlegende Fragen zur Verantwortung, zur Macht und zum Wesen des Bösen.

Regie: Jeff Bieber, Maia E. Harris, D, USA 2025, 84 Min.

Website: hannah-arendt-denken-ist-gefaehrlich

Poststraße 36 | 73033 Göppingen

 
 
Mittwoch, 25.3.2026 | 20.00 Uhr

Sirat

Ein Vater und sein Sohn kommen auf einem abgelegenen Rave inmitten der Berge Südmarokkos an. Sie sind auf der Suche nach Mar, ihrer Tochter und Schwester, die vor Monaten auf einer dieser niemals endenden, schlaflosen Partys verschwunden ist. Umgeben von elektronischer Musik und einem rohen, ungewohnten Gefühl von Freiheit, zeigen sie immer wieder ihr Foto herum. Die Hoffnung schwindet, doch sie geben die Suche nicht auf und folgen einer Gruppe von Ravern zu einer letzten Party in der Wüste. Je tiefer sie in die glühende Wildnis vordringen, desto mehr zwingt sie die Reise, sich ihren eigenen Grenzen zu stellen. 

Regie: Oliver Laxe, F, ESP 2025, 115 Min.

Website: sirat

Poststraße 36 | 73033 Göppingen

 
 
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